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Welchen Baum als Weihnachtsbaum?


Auch wenn zunehmend künstliche Weihnachtsbäume Zuspruch finden, so erfreuen sich weiterhin echte, natürliche Weihnachtsbäume in den eigenen vier Wänden und an öffentlichen Plätzen großer Beliebtheit. Aber welchen Baum sollte man sich am besten in das Wohnzimmer stellen? Welche Vorteile bieten die verschiedenen Baumarten und worauf muss man achten? Das erfährst du hier in diesem Beitrag.



Holzhütte als Verkaufsstand des Zander Holzstudio auf dem Weihnachtsmarkt in Krangen bei Neuruppin
Die Nordmann-Tanne ist in Europa der beliebteste Weihnachtsbaum.

Übersicht der Weihnachtsbäume


Nordmann-Tanne


Die Nordmann-Tanne ist in vielen Gebieten Europas und somit auch in Deutschland der wohl beliebteste Weihnachtsbaum. Sie überzeugt vor allem durch ihre lange Haltbarkeit, den geraden, dichten Wuchs und das recht starke Geäst, was auch schweren Baumschmuck erlaubt. Die Nordmann-Tanne nadelt auch nach langem Stehen im Wohnzimmer nicht und pikt dazu kaum. Dazu kommt noch ein ganz leichter angenehmer Tannenduft in den vier Wänden.


Blaufichte


Die Blaufichte ist ebenfalls noch recht beliebt, allerdings lässt die Nordmann-Tanne sie weit hinter sich. Sie wächst dicht und verteilt im Wohnzimmer einen markanten Harzgeruch, was viele Leute sehr mögen. Allerdings sind die Nadeln sehr hart und somit piken sie enorm. Daher sollte der Baum mit Handschuhen angefasst werden. Ein Manko ist die Haltbarkeit des Baums. Wird er nicht gut gewässert, fallen die Nadeln sehr schnell und übrig bleibt ein knorriges Gebilde. Optisch macht die Blaufichte allerdings so einiges her, denn der blaugraue Schimmer des Weihnachtsbaums reflektiert das Licht der Lichterketten besonders schön.


Rotfichte


Rotfichten sind eine willkommene Alternative für einen Weihnachtsbaum, gerade wenn man nicht so viel Geld ausgeben möchte. Sie wächst kegelförmig mit kurzen, dunkelgrünen Nadeln. Allerdings gibt es auch hier die Herausforderung des frühen Nadelns auf dem Fußboden. Somit sollte sie möglichst spät im Wohnzimmer aufgestellt werden, damit man den Baum lange genießen kann.


Nobili Tanne oder Edeltanne


Die Edeltanne gleicht der Nordmann-Tanne in vielerlei Hinsicht, nur dass sie nicht so regelmäßig wächst, wie ihre Namensvetterin. Das stabile Geäst verträgt auch schweren Weihnachtsschmuck und der Baum ist bei guter Bewässerung, sehr lange haltbar.


Schwarzkiefer


Wer optisch etwas ganz anderes möchte, holt sich die Schwarzkiefer ins Wohnzimmer. Sie ist zwar unregelmäßig gewachsten aber zeichnet sich durch ihre weichen, saftig grünen, langen Nadeln aus. Zudem ist das Harzaroma der Kiefer im ganzen Zimmer sehr präsent. Wer also den weihnachtlichen Harzduft mag, kann überlegen sich eine Kiefer als Weihnachtsbaum zuzulegen. Entgegen der Fichte ist die Kiefer lange haltbar und nadelt nicht schnell. Allerdings wirkt sie zugegeben nicht so "edel" wie eine Nordmann-Tanne, dafür aber "alternativ" und ein echter Hingucker. Auch nach dem Fest können die Nadeln des Baums nachhaltig zu Kiefernadel Tee oder Duftöl weiterverarbeitet werden.


Douglasie


Die Douglasie stammt ursprünglich aus den USA und findet man eher selten im Angebot als Weihnachtsbaum. Zwar ist sie recht lange haltbar, jedoch ist der Nadelbesatz auf den Zweigen nicht so dicht, wie beispielsweise bei der Fichte oder der Tanne. Das Geäst ist recht weich und verträgt keinen schweren Baumschmuck oder dichte Lichterketten. Angenehm ist der zitrusähnliche Duft, den die Douglasie versprüht.



Tipp: Weihnachtsbäume in der Region


Wenn du regional denkst, dann informiere dich vorab über Weihnachtsbaumverkäufer in der Umgebung. Diese werden dir eine Auskunft darüber geben können, wo der Baum herkommt und ob es sich um eine nachhaltige Baumzucht handelt. Tannenfarmen pflanzen gezielt Bäume an, die später für genau den Zweck als Weihnachtsbaum genutzt werden sollen.


Unter keinen Umständen solltest du einfach so in den Wald gehen und dort einfach einen Baum fällen. Es stellt nicht nur eine Straftat dar, sondern kann auch zu gesundheitlichen Risiken führen. Ungeübte Hobbyholzfäller können sich dabei schwer verletzen. Gleichzeitig weiß man nie, ob der Wald, wo der Baum gefällt wird, dem Bundesforst oder einem privaten Eigentümer gehört. Wie dem auch sei, es ist Diebstahl. Zu guter Letzt ist ein wild gewachsener Baum ein Teil eines Ökosystems und erfüllt seinen biologischen Zweck der Nahrungsbereitstellung, des Schutzes sowie der Sauerstoffproduktion.



Alternative: Der künstliche Weihnachtsbaum


Mittlerweile findet man als Alternative zu natürlichen Weihnachtsbäumen auch künstliche Weihnachtsbäume von unterschiedlicher Qualität. Je nach Anspruch variieren sie preislich enorm. Die Vorteile liegen auf der Hand:


  1. Er kann jedes Jahr wiederverwendet werden

  2. Der Aufbau ist recht leicht gemacht

  3. Er nadelt nicht

  4. Es gibt täuschend echte Kunststoffbäume, jedoch sind diese recht teuer


Der Nachteil eines künstlichen Baumes ist die Fertigung aus Kunststoff, welcher teilweise nicht recycelt werden kann. Niedere Qualität der Bäume kann mitunter dazu führen, dass sie nur ein Jahr lang nutzbar sind und somit entsorgt werden müssen. In der Konsequenz muss dann wieder ein neuer Baum gekauft werden.



Alternative: Lebende Bäume im Topf


Wenn der Baum nicht einfach entsorgt oder verbrannt werden soll, kannst du auch einen lebenden Baum in einem Topf nutzen. Dieser ist zwar nicht so groß, wie die sonst pompösen Weihnachtsbäume, allerdings kannst du ihn nach den Festtagen wieder in der Natur auspflanzen, damit er weiter wachsen und gedeihen kann. Gegebenenfalls kannst du genau diesen Baum dann wieder im nächsten Jahr nutzen.



Generelle Vorsicht mit Weihnachtsbäumen


Auch wenn man es eigentlich selbst weiß, möchte ich darauf hinweisen, dass ein natürlicher Weihnachtsbaum auch gewisse Nachteile mit sich bringt. Es geht einerseits darum, die Haltbarkeit des Baumes zu erhöhen und andererseits die Sicherheit in den eigenen vier Wänden zu gewährleisten.


  1. Säge den Baumstamm nach dem Kauf ca. 2 bis 3 Zentimeter ab, damit er wieder Wasser ziehen kann

  2. Baum wässern, damit er nicht zu schnell austrocknet und länger haltbar bleibt

  3. Keine echten Kerzen am Baum verwenden, da der Baum sehr schnell Feuer fangen kann

  4. Nutze für den Baum einen geeigneten Baumständer, damit er nicht umkippt und Schäden verursacht

  5. Lege unter den Baum am besten ein großes Tuch, damit Wasser und ggf. Harz den Boden nicht ruinieren

  6. Nutze nicht zu schweren Baumschmuck, da dieser sonst runterfallen und zu Bruch gehen kann (Glaskugeln)

  7. Halte Haustiere wie Hunde und Katzen generell vom Baum fern



Entsorgung und Verwertung


Leider muss irgendwann der Weihnachtsbaum aus den vier Wänden weichen. Ich selbst nutze ihn so lange wie möglich, allerdings ist dann Ende Januar auch bei mir leider Schluss. In großen Städten werden die Bäume von der Müllabfuhr zu bestimmten Daten abgeholt, jedoch werden sie nicht verbrannt, sondern bspw. in Berlin werden sie in den Berliner Zoo gebracht, denn die Nadeln dienen als Futtermittel für die Elefanten.


In den ländlichen Regionen und Dörfern findet so eine Entsorgungsaktion nicht statt und somit landen sie meist auf einem Osterfeuer. Im Zander Holzstudio wird der Weihnachtsbaum jedoch weiter verwendet, denn das Holz lässt sich nachhaltig weiterverwerten, entweder als Teil eines Schneidebretts oder als Schmuck.



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Wenn dir meine Beiträge gefallen, dann freue ich mich natürlich über dein Feedback und auch über ein Abonnement von deiner Seite. Bleib dran für weitere Infos in der Zukunft.


Interessierst du dich für ein Servier- oder Schneidebrett aus dem Zander Holzstudio? Dann schaue doch einfach mal kurz im Shop vorbei und wähle deinen Favoriten aus. Natürlich alles absolute Unikate.


Besten Gruß aus der staubigen Werkelbude, Marco



Quellen:


 
 
 

Kommentare


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ÜBER MICH

Wer steckt eigentlich hinter dem Zander Holzstudio? Wo kommt der Name her und werkelt im Hintergrund eigentlich hier rum? Gern gebe ich dir einen kleinen Blick hinter die Kulissen.

SCHAU IM SHOP VORBEI

Im neuen Holz-Kochbuch des Zander Holzstudios findest du schmackhafte Kreationen mit rustikalem Natur- und Waldbezug. Ob Wildgerichte, kreative Rezepte oder kleine Snack. Das Kochbuch wird immer erweitert.

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