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Nützliches Tool: Der Fräseschlitten

Recht einfach gebaut, aber sehr effektiv


Eins vorweg: dieser Schlitten ist nur für die Verwendung einer Oberfräse gedacht. Wer diese nicht hat, kann den Schlitten leider nicht nutzen. Es ist ein Hilfsmittel, das ich gern nutze, um die Epoxid-Platten und Holzbretter alle plan zu bekommen.



Die Epoxid-Tischplatte wird abgefräst
Die Epoxid-Tischplatte wird abgefräst

 

Funktionsweise und Nutzung


Wie oben kurz erwähnt ist der Schlitten eher ein Tool für die Oberfräse. Wenn ihr also so etwas nicht besitzt, dann ist es wohl eher uninteressant für euch. Das Ziel ist es, die Werkstücke von ersten Unebenheiten zu befreien und sich somit die Schleifarbeiten deutlich zu vereinfachen.


Die Fräse wird dann in kleinen Schritten über den Schlitten über das Werkstück gezogen und die Überstände werden abgetragen. Das macht eine Menge Dreck und man sollte am besten eine Absaugvorrichtung anschließen. Ansonsten badet man sehr schnell in Holzflakes und die Werkstatt sieht danach aus wie ein Schlachtfeld.


 

Bauteile und Aufbau


Mein Fräseschlitten ist komplett aus gebrauchten Materialien gefertigt. Zunächst macht man sich Gedanken, wie lang der Schlitten sein soll. Bei mir ist er 1 Meter lang, damit ich die Platten von ca. 60 cm gut abfräsen kann. Der Schlitten sollte generell länger sein als die Breite des Werkstücks. Also bietet es sich an, prinzipiell einen längeren Schlitten zu bauen, den man für diverse Werkstücke nutzen kann. Dann müsst ihr nicht immer wieder einen neuen Schlitten bauen.


Zwei Holzplatten mit glatter Oberfläche werden nebeneinander gelegt, sodass der Abstand der Breite des Durchmessers des Fräselochs der Oberfräse entspricht. Legt dazu die Oberfräse auf die Platten und fixiert somit den Abstand. Lasst die Fräse am besten drauf und legt dann Begrenzungshölzer auf beiden Seiten an. Anschließend verschraubt ihr die Enden der Platten mit Kanthölzern, damit der Abstand durchgehend gleich ist. Danach schraubt ihr die Begrenzungshölzer fest. Wenn ihr alles richtig gemacht habt, könnt ihr die Fräse auf dem fertigen Schlitten locker zwischen den Begrenzungshölzern nach vorne und nach hinten schieben, ohne Probleme. Die Fräse ist somit oben durch die Begrenzung fixiert und ihr könnt fräsen.


Achtung: die glatten Holzplatten sollten nicht zu dick sein, denn die Fräse braucht ja auch noch etwas Spielraum zum Abtragen von Holzüberständen.


 

Anwendung


Legt das Werkstück auf einer geraden und ebenen Oberfläche. Im Optimalfall auf dem Fußboden oder einer geraden Werkbank mit viel Platz. Ihr braucht noch zwei Kanthölzer auf denen der Schlitten hin- und herbewegt werden kann. Auch braucht ihr ein paar Abstandshalter zwischen dem Werkstück und ebensolchen Kanthölzern. Schaut am besten oben auf das Bild, damit ihr es euch besser vorstellen könnt.


 

Wenn euch meine Beiträge gefallen, dann freue ich mich natürlich über euer Feedback und auch über ein Abonnement von eurer Seite. Bleibt dran für weitere Infos in der Zukunft.


Euer Marco

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