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Holz machen im Winter

Wer zuhause mit Holz heizt, kennt das - jedes Jahr ist es notwendig, sich um neues Feuerholz für den Winter zu kümmern. Wenn man es nicht gerade einkauft und sich selbst um das Holz kümmern muss, macht man am bestem Holz im Winter. Warum? Das erfährst du hier in diesem Beitrag.




Fichtenholz wurde gehackt und wird nun im Winter aufgestapelt zum Trocknen
Brennholz wird am besten im Winter gemacht.


Holz machen im Winter, warum?


Klar möchte man im Winter ungern raus in die Kälte, denn drinnen in der warmen Hütte ist es natürlich deutlich kuscheliger. Jedoch ist der Winter der perfekte Zeitpunkt dafür, wenn man im Folgejahr nicht frieren möchte.



Stoffwechsel der Bäume verlangsamt


In den kalten Monaten stellen die Bäume den Stoffwechsel ein und begeben sich in eine Art Winterruhe. Dadurch ist auch der Wasserhaushalt der Bäume stark reduziert und die Fasern führen keine Feuchtigkeit, auch wenn diese im Holz gespeichert ist. Jedoch erfolgt kein Flüssigkeitstransport in der Pflanze selbst.


Beim gänzlichen Fällen des Baums ist es wenig relevant, jedoch ist dies wichtig zu wissen, wenn Bäume beschnitten werden. Wenn der Beschnitt der Äste erfolgt, ist der Schaden an den Sägestellen geringer, da der Baum nicht so schnell austrocknen kann. Die offene Stelle wird vom Baum weitestgehend versiegelt und im Frühjahr weiter geschützt. Daher werden beispielsweise Alleen in kalten Monaten beschnitten, statt im Sommer.



Holzhacken leichter bei Frost



Holz machen im Winter? Bei Frost? Ja, denn wer im Sommer in der Hitze nicht Holz hacken möchte, sollte die kalte Jahreszeit nutzen. Denn Frost ist beim Hacken des Holzes sogar hilfreich. Frisch geschlagenes Holz besitzt einen hohen Anteil an Wasser, der mit der Zeit verdunstet und das Holz trocknet. Dieses Wasser friert bei Frost und dehnt sich aus. Das führt dazu, dass sich das Wasser ausdehnt und die Fasern auseinanderpresst. Damit fährt die Axt einfacher durch das Holz beim Hacken.


Bei trocknem Holz ist es deutlich schwieriger, denn das Wasser ist bereits verdunstet und somit fährt die Axt mit deutlich mehr Widerstand durch die Holzstruktur. Daher macht es Sinn im Winter bei Frost Holz zu hacken.



Optimale Zeit um Holz zu trocknen


Holz benötigt eine gewisse Zeit zum Trocknen und somit den optimalen Brenn- und Heizwert zu erhalten. Die Zeit variiert nach Größe der Holzstücke jedoch kann man sagen, dass Nadelholz aufgrund der Holzstruktur mit mehr Lufteinschlüssen schneller trocknet als vergleichsweise Laubholz.


Trocknungszeit Nadelholz: 6 bis 10 Monate

Trocknungszeit Laubholz: 9 bis 14 Monate


Wenn du also das Holz Winter hackst und wegstapelst, kann das Holz in den warmen Monaten gut trocknen. Im Folgewinter kannst du dann also das Holz bereits zu Heizen nutzen. Vorausgesetzt, das Holz wird korrekt gestapelt und trocken gelagert.



Holz im Wald aufgestapelt



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Besten Gruß aus der staubigen Werkelbude, Marco

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