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Holzpaste selber machen


Wer kennt das nicht? Da ist mein eine kleine Einbuchtung oder ein Sprung im Holz und man möchte den gern wieder versiegeln... aber wie? Natürlich gibt es verschiedene Möglichkeiten wie Holzleim, Kleber, Epoxid-Harz... aber besonders gut eignet sich hierzu auch Holzpaste. Hier beschreibe ich dir ganz kurz, wie du sie selbst zusammenmischen kannst.



Schneidebrett "Baltic Breeze" mit Ostseesand und Kastanienholz
Auch Säge- und Schleifstaub kann man noch gut verwerten, wenn man weiß, wie.
 

Im Handel kaufen oder selbst machen?


Holzpaste gibt es ja auch im Handel in verschiedenen Farben, je nach Holzart. Nussholz ist eher dunkel mit einem leichten Grauton und Fichte gelblich hell. Dazwischen gibt es alle Arten von Farbmustern, um eine bestimmte Holzart zu imitieren. Ich selbst habe auch schon Holzpaste im Handel gekauft, gerade wenn ich kein Sägestaub hatte. Die meisten Holzpasten sind gut und erfüllen ihren Zweck. Das muss man einfach sagen und ich werde wohl auch ab und zu mal auf das Handelsprodukt ausweichen.


Allerdings sind die meisten Pasten auf Wasserbasis und habe keine natürlichen Inhaltsstoffe. Da im Zander Holzstudio auch ein großer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt wird, habe ich überlegt, wie man das Sägemehl weiter verwenden kann. Sich Holzpaste selbst anzufertigen, spart nicht nur Geld, sondern macht dich in deinen Arbeiten flexibel.


Mein Tipp: Das Sägemehl sollte schon recht fein und pulvrig sein. Grobe Sägespäne eigenen sich weniger für das Anrühren einer Holzpaste. Ich empfehle dir hier das Sägemehl von einer Bandsäge. Dies ist bei mir recht fein und eignet sich daher perfekt dafür.


 

Einzelne Farben oder Farbmischungen


Wenn du auf einzelne, authentische Farben bestehst, empfehle ich dir auf jeden Fall nach jedem Sägegang von einzelnem Holzsorten das Sägemehl aufzunehmen und einzeln in Boxen oder Dosen zu lagern. Somit hast du für jede benötigte Flickarbeit die passende Farbe da.


Das Schöne an der feinen pulvrigen Konsistenz ist, dass du es auch super mischen kannst, um neue Farbnuancen zu erhalten. Die Farbpalette ist ja sehr vielfältig und du kannst somit genau den gewünschten Ton finden, den du benötigst.


 

Einfach anmischen und später zurecht schleifen


Das Anmischen ist recht simpel. Zunächst wählst du dein gewünschtes Sägemehl oder halt die Mixtur und mischt es mit handelsüblichem Holzleim. Ich persönlich empfehle den wasserfesten Holzleim von Pattex. Mit dem habe ich persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht.


Der Holzleim verbindet sich mit dem Holzmehl. Es ist wichtig, dass die Mischung gut und geduldig durch geführt wird, am besten mit einem Zahnstocher oder einem kleinen Spatel. Es wird etwas Zeit brauchen, bis eine homogene Masse entstanden ist, daher immer weiter rühren.


Die fertige Paste wird dann auf die besagten Stellen aufgetragen und mit einem Kleinen Spatel verteilt... so wie bei ganz normaler Spachtelmasse für die Wände. So verhält es sich hier auch. Dann wird die Masse zum Aushärten ruhen gelassen und später kann man einen eventuellen Überstand ganz einfach abschleifen. Voila, das Loch ist versiegelt.


 

Wenn dir meine Beiträge gefallen, dann freue ich mich natürlich über dein Feedback und auch über ein Abonnement von deiner Seite. Bleib dran für weitere Infos in der Zukunft.


Interessierst du dich für ein Servier- oder Schneidebrett aus dem Zander Holzstudio? Dann schaue doch einfach mal kurz im Shop vorbei und wähle deinen Favoriten aus. Natürlich alles absolute Unikate.


Besten Gruß aus der staubigen Werkelbude, Marco

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