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Der BRINELL-Widerstandswert


Die BRINELL-Widerstandsmessung wurde vom Schwedischen Ingenieur Johan August Brinell im Jahre 1900 erfunden und ist eine ISO genormte Messung für Festigkeit von Metallen und Hölzern. Mithilfe des Widerstandswerts kann man gut einschätzen, wie schnittfest ein Holz zur weiteren Verarbeitung ist und neben der Darrdichte hat man somit einen weitere gute Orientierung. Gerade wenn es um eine Nutzungsintention geht, sollte man sich an den Werten orientieren.



 

Wie funktioniert die BRINELL-Widerstandsmessung?


An sich ist die Messung recht simpel. Eine genormte Hartmetallkugel wird für die Dauer von 15 Sekunden in das zu prüfende Material gedrückt. Dort verbleibt die Kugel für 30 Sekunden. Danach wird die Kugel wieder innerhalb von 15 Sekunden entfernt. Anschließend wird die Tiefe der Eindruckspur gemessen.


Auch wenn die BRINELL-Widerstandsmessung eine ISO genormte Skala ist, so kann die Festigkeit des Holzes auch je nach Wuchsgebiet und Alter variieren.


 

Die BRINELL-Widerstandswerte im Überblick


Es gibt sehr viele Holzsorten auf der Welt und jede hat ihren eigenen Widerstandswert. Generell kann man sagen, dass Nadelhölzer einen geringeren Widerstand aufweisen als Laubhölzer. Das liegt mitunter auch an der Unterscheidung zwischen Hart- und Weichholz und den jeweiligen, individuellen Holzeigenschaften.



Aus den Messungen ergeben sich drei Einteilungen des Holzes:


  • Weichholz: bis zu 20 N / Quadratmillimeter

  • Mittelhartes Holz: 21 bis 30 N / Quadratmillimeter

  • Hartholz: ab 31 N / Quadratmillimeter


 

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Besten Gruß, Marco



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