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Interior Design Trends 2023


Wenn bei KNUT der Weihnachtsbaum aus dem Fenster fliegt, wird es auch Zeit für eine neue Einrichtung. Warum dann also nicht mal die neuen Trends für 2023 ansehen? Hier findest du die Haupttrends für das kommende Jahr. Vielleicht inspiriert dich ja der eine oder andere Trend bei deiner Möbelsuche.



Einrichtung nachhaltig aus gebrauchten Naturmaterialien
(c) Teona Swift - Pexels
 

Farbe des Jahres 2023 - Digitaler Lavendel


Man könnte es auch als Lila bezeichnen und dieses ist ja bekanntlich der letzte Versuch. Im Einrichtungsstil ist die Farbe in 2023 allerdings voll im Trend. Besonders einzelne Möbelstücke können in dem Raum einen farblichen Hingucker setzen. Klar richtet man sich nicht jedes Jahr neu ein, basierend auf der wechselnden Trendfarbe, aber gerade unterschiedliche korrespondierende Farbtöne wie Taubengrau und Smaragdgrün vermitteln ein heiteres Ambiente.




 

Minimalismus vs. Maximalismus


Kontrovers aber dennoch im Trend, je nach persönlichen Vorlieben. Japandi ist ein Stil des Minimalismus, der Eigenschaften aus Skandinavien und Japan mit einschließt. Dieser Stil zeichnet sich durch schlichte Formen, klare Linien und natürliche Farbtöne aus. Vorwiegend werden natürliche Materialien, also auch Holz verwendet. Möbelformen dieses Stils sind zeitlos und einfach gehalten. Beispiele dafür sind Würfel, Rechtecke, Quadrate und Kreise.


Entgegen des Minimalismus ist der Maximalismus. Hier finden sich Möbel und Formen aus unterschiedlichen Epochen wieder. Einige würden sagen, es sei zugemüllt. Daher bedarf es einem feinen Händchen für ein gelungenes Ambiente. Es darf zwar bunt und wild sein, aber von einem Eindruck eines Messi Wohnzimmers sollte man absehen. Beispielsweise können Bücher mit unterschiedlich farbigem Buchrücken ein kleines dezentes Chaos in einem einfarbigen Wohnzimmer schaffen.


 

In der Küche steigt die Party


Küchenparties kennen wir ja alle. Bei einer Geburtstagsfete oder ähnlichem wird in der Küche meist ordentlich mitgefeiert. In 2023 bekommt dies auch mehr Relevanz, da er Trend mehr zu offenen Küchen geht, die direkt mit dem Wohnbereich verbunden sind. Somit bekommt man aus der Küche das Geschehen nicht nur mit, sondern man ist mittendrin. Die Zeit, wo man lediglich gekocht und gegessen hat, oder vom bunten Treiben im Haushalt nicht viel mitbekommen hat, ist vorbei.


 

Mehrzweck-Möbel auf dem Vormarsch


Die Trends des Homeoffice und der Tiny Houses haben einen gemeinsamen Folgetrend geschaffen. Gerade auf engem Raum mit wenig Einrichtungskapazitäten ist die Nachfrage nach universell einsetzbaren Möbeln gestiegen. Jedoch ist dieser Trend nicht unbedingt neu. Bei meiner Omi zum Beispiel gab es bereits einen Schrank mit Schubladen, wo Geschirr und andere Items für den zu deckenden Tisch gelagert wurden. Gleichzeitig weiter oben konnte man einen Sekretär bzw. Schreibtisch ausklappen, um Briefe zu schreiben oder Papierkram zu erledigen.


Dadurch, dass zunehmend von Zuhause gearbeitet wird, aber der Platz für einen Schreibtisch nicht immer gegeben ist, haben Möbel mittlerweile mehr als einen Nutzen. Beispiele dafür könnten höhenverstellbare Wohnzimmertische (MuFuTi = Multifunktionstisch - gab es schon in den 90ern) oder höhenverstellbare Sessel, die sowohl als Wohnzimmersessel aber auch als Arbeitsstuhl genutzt werden können. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.


 

Nachhaltig gefertigte Möbel


Überraschung!! oder doch nicht? Sei es, wie es sei, Nachhaltigkeit ist und bleibt ein prägender Trend, nicht nur in unserem Lebensstil, sondern auch in unserer Einrichtung. Die Nachfrage nach nachhaltig gefertigten Möbeln steigt. Natürlich sind die großen Einrichtungshäuser und Möbelfabrikanten dieser Welt auch schon in diesem Trend angekommen und haben ihr Angebot entsprechend angepasst. Jedoch wird auch ein großer Wert auf aufwändig angefertigte Möbel gelegt.


Dabei ist die Stilrichtung gar nicht so entscheidend. Viel wichtiger ist es, dass die Produkte nachhaltig gefertigt werden, im Optimalfall von Hand. Auch die Restaurierung von alten Möbeln erfreut sich zunehmender Beliebtheit, weil man auch im kommenden Jahr den Geldbeutel schonen muss.


Im Zander Holzstudio geht es genau um diesen Trend. Aus alten Materialien werden neue Dekoartikel und Möbel gefertigt, und das in liebevoller Handarbeit.


 

Gemütlichkeit durch Holz


Holz ist und bleibt beliebt im interior Design, und damit ist nicht Pressspan gemeint, sondern Massiv- oder sogar Vollholz. In 2023 steigt die Nachfrage nach hellen Holzarten in der Einrichtung. Der Grund lässt sich mitunter dadurch begründen, dass man versucht in kleinem Räumen das maximale herauszuholen (siehe Multifunktionsmöbel).


Helles Holz wirkt freundlicher und weniger erdrückend. Wer in seinem Haushalt dunkle Wände hat, wird verstehen, was gemeint ist. Helles Holz schafft gefühlt mehr Platz und lässt auch den Raum generell offener, heller und größer wirken.


Auch hat Holz positiven Einfluss auf das Raumklima. Es absorbiert Luftfeuchtigkeit und gibt sie in trockenen Zeiten wieder an die Umgebung ab. Somit ist die Feuchtigkeit in der Luft ausbalanciert. Das kann sich auch positiv auf die Gesundheit auswirken. Allerdings darf hierzu das Möbelstück nicht durch Lack versiegelt werden. Ausnahmen bilden hier Küchen und Bäder, da dort das Holz vor zu viel Feuchtigkeit geschützt werden muss. Ansonsten kann es zu Schimmelbildung und Verformung des Holzes kommen.


 

Metall als Kontrastelement


Holz und Metall sind eine gelungene Kombination und dies findet sich auch in verschiedenen Einrichtungsstilen wieder. Besonders moderne Stile orientieren sich an einer gelungenen Verbindung der beiden Materialien. Große Dinnertische mit einer Holzplatte, oder einer Kombination aus Holz und Kunstharz, begeistern oft durch ein solides Metallgestellt.


Wenn man das Gewicht einer solchen Platte bedenkt, macht Metall auch durchaus Sinn. Es ist einfacher zu pflegen und es gibt mittlerweile so viele verschiedene attraktive Formen und Farben von Tischgestellen, um verschiedene Geschmäcker anzusprechen.


 

Alt und Neu mixen


Eng verknüpft mit den Trends der Nachhaltigkeit und des Upcyclings ist der Trend Elemente aus verschiedenen Epochen zu mixen. So kann in einem clean eingerichteten Haushalt des Minimalismus auch gern mal ein Möbelstück oder Element aus einer anderen Epoche stehen. Moderne klare Formen treffen hier auf rustikale Designs.


Eine alte restaurierte Sturmlampe bringt ein rustikales Ambiente in eine moderne Wohnung.
Eine alte restaurierte Sturmlampe bringt ein rustikales Ambiente in eine moderne Wohnung.
 

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Interessierst du dich für ein Servier- oder Schneidebrett aus dem Zander Holzstudio? Dann schaue doch einfach mal kurz im Shop vorbei und wähle deinen Favoriten aus. Natürlich alles absolute Unikate.


Besten Gruß aus der staubigen Werkelbude, Marco



Quellen:


https://neue.immo/wohntrends/

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